Gelbe Blume

Gelb vor Neid – wie man aus Gefühlen lernen kann

„Der Nachbar hat das größere Auto, das schönere Haus und den besseren Job, die Kollegin wird öfter gelobt und mein Freund hat mehr Talente“ – Neid ist ein Gefühl, welches uns allen bekannt ist. Doch wie geht man mit Neid um, so dass er nicht am Ende uns selbst vergiftet?

Ob wir wollen oder nicht – Neid taucht in verschiedenen Situationen in uns auf. Sei es nun der Neid auf die erfolgreichen Geschwister oder die Arbeitskollegen – oftmals wollen wir es nicht wahrhaben, dass anderen Menschen gewisse Dinge besser gelingen als einem selbst.

Leben wir dieses Gefühl intensiv aus und handeln dementsprechend, vergiften wir die Gesellschaft, schlimmer noch, wir vergiften unseren Tag, unser Leben. Denn Neid verfälscht unsere Sichtweise. Wenn wir Dinge negativ ansehen, werden wir unansehnlich.

Um Neid in konstruktive Schaffenskraft umzuwandeln, sind diese drei Wege sicher hilfreich:

Neid Zugeben

Durch das zugeben erkenne ich meine Bedürfnisse und meinen Mangel. Das verlangt Demut. Nun geht es darum, nicht in diesem Mangelzustand zu verweilen, sondern Gottes Liebe und die Liebe zu sich selbst in diesen Neid hineinfließen zu lassen. Das verwandelt den Neid in eine Begegnung mit sich selbst und Gott.

Will ich das?

Stelle dir die Person vor, auf die du neidisch bist und frage dich: „Wenn ich das hätte, was der andere hat, wenn ich so wäre – würde dies MEINE Sehnsucht erfüllen?“ Nimm dir einen Moment der Ruhe, reflektiere dich selbst, lasse das Gefühl zu, denke den Neid zu Ende sei stolz auf DICH und deine Leistungen. Dadurch erfährst du Dankbarkeit und hörst auf, dich mit anderen zu vergleichen.

Verwandlung

Manchmal ist man neidisch auf Eigenschaften anderer, die auch in einem selbst verborgen sind. Durch das „In-sich-gehen“ lernt man, diese Talente zu erkennen und kann den Neid als Motor nutzen, das Potential, welches Gott einem geschenkt hat, zu entfalten.

Viel Freude auf DEINEM Weg!

Der textliche Inhalt dieses Beitrages wurde unter Inspiration einer Predigt des Pastors Anselm Grün geschrieben.


 

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